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Digitalisierung im Handwerk: Effizienzsteigerung für Handwerker

    In einer zunehmend digitalisierten Welt hat auch das Handwerk mehr Werkzeuge zur Verfügung, als nur Hammer und Hilti im Werkzeugkasten. Durch den Einsatz digital gestützter Lösungen können Handwerker ihre Effizienz steigern und sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren. Start-ups können helfen, Aufgaben auszulagern, die sonst viel Zeit in Anspruch nahmen.

    SchrottBienen sind dafür ein gutes Beispiel. Insbesondere Betriebe, die in Ballungsgebieten oder über die Grenzen der einen Kommune hinaus arbeiten, können sich darauf verlassen, dass sie von jedem Standort aus SchrottBienen erreichen können und überall den gleichen Service erhalten.

    Der Handwerker spart sich das Abtransportieren, aber auch das Suchen nach den entsprechenden Entsorgungs- oder Annahmestellen. Das erscheint erst mal gar nicht so digital: Kunden rufen uns an, wir holen den Schrott. Doch dahinter stecken eine Vielzahl digital gestützter Prozesse, die schon im Handwerksbetrieb beginnen. Ist aber nur möglich, weil wir selbst einen hohen Anspruch an unsere digitale Unterstützung haben. Für uns ist es darum viel einfacher, bundesweit zu agieren, als für viele unserer Konkurrenten.

    Diesen Effekt können sich auch Handwerksbetriebe zunutze machen. Durch den Einsatz von Software und digitalen Tools können Handwerker ihre Arbeitsprozesse optimieren und Zeit sparen. Die Verwendung von digitalen Lösungen ermöglicht es Handwerkern, Aufträge effizienter abzuwickeln, Kunden besser zu betreuen und betriebswirtschaftliche Prozesse zu optimieren.

    Das Bild zeigt einen User der Website FragDieter.de.

    1. Effizientes Büromanagement durch digitale Tools

    Die Büroarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil in jedem Handwerksbetrieb. Durch den Einsatz von digitalen Tools wie Projektmanagement-Software, Abrechnungsprogrammen und Kundenverwaltungssystemen können Handwerker ihre Bürozeiten minimieren und sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren.

    2. Baustellendokumenation

    Zwischen Baustelle und Büro herrscht ständig Kommunikation. Für die Baustelle muss das Büro Aufträge und Leistungsverzeichnisse zusammenstellen, für die Rechnungsstellung braucht das Büro von der Baustelle Rapporte, Lieferscheine und Arbeitszeiten. In vielen Betrieben herrscht hier eine Zettelwirtschaft und damit wird vor allem das Büro belastet: Während der Monteur auf der Baustelle bereits Formulare ausgefüllt hat, müssen diese von einem Büromitarbeiter jetzt abgeschrieben werden, teilweise die gleichen Daten in gleich mehrere Systeme.

    Dabei ist das genau, was Software am besten kann: Ein Input, viele Outputs.

    3. Kundenberatung

    Nichts frisst mehr Zeit, als Kunden, die sich nicht entscheiden können. Eine echte Hilfe sind Konfiguratoren. Küchenbauern und SHK-Handerkern geben die Konfiguratoren alles an die Hand, was sie brauchen, um die Zeit mit dem Kunden auf ein Minimum zu reduzieren. Ist der Konfigurator dann noch sinnvoll an die Bestellprozesse angebunden, kann man sofort Angebote erstellen und Projekte starten.

    Wie soll man sich entscheiden?

    Das sind nur drei Beispiele, wie auch Handwerksbetriebe Software nutzen können, um Prozesse einfacher zu gestalten. Auf dem Markt gibt es viel Angebot dazu, fast täglich entstehen neue Start-ups – während andere den Markt wieder verlassen. 

    Es ist also wichtig, aber auch herausfordernd, eine Auswahl zu treffen. Wichtigster Indikator ist immer die Frage: Was ist dein unternehmerisches Ziel? Für uns ist es klar: Wir wollen so effizient wie möglich Stahl in den Recyclingzyklus bringen. Anhand dieses Ziels wählen wir die Werkzeuge aus, die uns in unserer Arbeit unterstützen sollen.

    Eine hilfreiche Seite für Handwerker ist FragDieter.de. Denn dort werden nicht einfach nur Software- und Servicehersteller vorgestellt, sondern du gibst deine unternehmerischen Ziele ein und erhältst dann Vorschläge.

    Doch Digitalisierung ist ein Prozess, er verlangt Veränderung des eigenen Verhaltens und ist damit jeden Tag eine Herausforderung.

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