BeeDriver Spotlight: Igor holt die dicken Fische raus – beruflich und privat

Wenn andere am Wochenende die Füße hochlegen, steht Igor oft schon am Wasser. Rute in der Hand, Blick auf die Oberfläche, Geduld im Gepäck – und die Vorfreude auf den Moment, in dem es plötzlich „zieht“. Igor ist einer unserer BeeDriver aus Stuttgart und seit April letzten Jahres Teil der SchrottBienen. Wer ihn kennt, weiß genau: Egal ob am See oder auf der Baustelle – Igor mag Aufgaben, bei denen man Kraft, Ruhe und das richtige Timing braucht.

Angeln ist für Igor mehr als ein Hobby. Es ist sein Ausgleich nach einer vollen Woche, aber auch eine Art Ritual: rauskommen, abschalten, fokussieren. Besonders an lauen Sommerabenden zieht es ihn ans Wasser – manchmal nur für ein paar Stunden, manchmal auch länger. Das Ziel ist nicht immer der größte Fang, aber Igor freut sich jedes Mal über den Moment, wenn aus Warten plötzlich Arbeit wird: Drill, Spannung, kontrollierter Zug – und am Ende liegt der Fisch in seinen Händen.

Und genau diese Mischung passt erstaunlich gut zu seinem Job. Denn auch als BeeDriver geht es selten darum, einfach „nur“ etwas wegzuschaffen. Es geht darum, Situationen einzuschätzen, ruhig zu bleiben, sauber zu planen und dann mit dem Team genau im richtigen Moment anzupacken.

Das Bild zeigt Igor bei seiner Leidenschaft des Angelns. Er hält freudestrahlend einen großen Fisch in den Händen.

Große Fische, große Kessel: Der Alltag eines BeeDrivers in Stuttgart

In Stuttgart und ganz Baden-Württemberg ist Igor regelmäßig auf Baustellen unterwegs, auf denen der Heizungswechsel schon in vollem Gange ist: Neue Anlage da, Altanlage noch im Keller – und der Zeitplan sitzt im Nacken. Dann kommt Igor mit seinem Team ins Spiel. Auf der Baustelle heißt das: tragen, demontieren, zerlegen, verladen – und zwar so, dass die Monteure weiterarbeiten können und der Ablauf nicht ins Stocken gerät.

Manchmal wirkt es ein bisschen wie beim Angeln: Du siehst den Heizkessel im Keller stehen und weißt, dass der „Fang“ nicht von allein nach oben kommt. Erst schaut man sich die Lage an – Treppen, enge Kurven, Türrahmen, Winkel. Dann wird entschieden: Welche Route? Welches Werkzeug? Wer übernimmt welche Aufgabe? Und sobald das Team eingespielt ist, läuft es in einem Zug.

Teamwork statt Muskelshow

Wer Igor bei der Arbeit beobachtet, merkt schnell: Es geht nicht darum, der Stärkste zu sein. Es geht darum, im Team zu arbeiten, die richtigen Handgriffe zu kennen und auch dann ruhig zu bleiben, wenn es eng wird. Genau das ist ein Punkt, den Igor besonders schätzt: Man ist nicht allein unterwegs, sondern verlässt sich aufeinander. Und wenn es mal knifflig wird, wird nicht diskutiert – dann wird gelöst.

Für Igor ist das auch der Grund, warum er sich bei den SchrottBienen schnell eingelebt hat. Die Abläufe sind klar, die Aufgaben sind eindeutig, und am Ende zählt, dass der Kunde zufrieden ist – und die Baustelle sauber weiterlaufen kann. „Am wichtigsten ist, dass wir den Monteuren wirklich helfen“, sagt er. „Wenn die ihre Zeit nicht im Keller verlieren, ist schon viel gewonnen.“

Das Bild zeigt eine Selfie-Aufnahme von Igor und anderen SchrottBienen-Mitarbeitern.

Vom Wasser in den Rohstoffkreislauf

Am See endet Igors Arbeit, wenn der Fang sicher oben ist. Auf der Baustelle ist das erst der Anfang: Denn was aus dem Keller kommt, landet nicht einfach irgendwo. Altanlagen, Metalle und Material werden von uns fachgerecht abgeführt und verwertet, damit Rohstoffe zurück in den Kreislauf gehen. Für Igor ist das ein schöner Gedanke – dass die Arbeit nicht nur „weg“ macht, sondern sinnvoll weiterführt.

Und wenn dann am Freitag die letzte Abholung erledigt ist, geht es für Igor am Wochenende manchmal wieder dahin, wo alles ruhig beginnt: ans Wasser. Mit der gleichen Geduld, dem gleichen Blick fürs Timing – und der Hoffnung auf den nächsten großen Fang.jeden Tag eine Herausforderung.

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